Im Rahmen des Geografieunterrichts unternahmen die vier Geografiekurse der Jahrgangsstufe 1 am 19.1.2026 eine Exkursion nach Freiburg, um dort das Stadtviertel Vauban kennenzulernen – ein bundesweit bekanntes Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung. Den Bericht von Herrn Stürmer lesen Sie im Folgenden.

Exkursion der Geografiekurse ins Freiburger Stadtviertel Vauban

Vor Ort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine spannende und anschauliche Führung durch drei Mitarbeiterinnen der Initiative freiburg-future-lab, eine Green City Partner Agentur, die selbst im Viertel Vauban leben. Aus erster Hand vermittelten sie, was das Quartier so besonders macht: Vauban gilt als Modell für eine Stadt der Zukunft, geprägt von nachhaltiger Bauweise, einem hohen ökologischen Anspruch und einem konsequent umgesetzten Konzept der Stadt der kurzen Wege. Themen wie umweltfreundliche Mobilität, autofreies Wohnen, gemeinschaftliches Leben sowie Energie- und Ressourcenschonung wurden dabei praxisnah und lebensnah erläutert.

Die Führung bot den Schülerinnen und Schülern sowie den begleitenden Lehrern wertvolle Einblicke in nachhaltige Stadtplanung jenseits der Theorie aus dem Klassenzimmer und zeigte, wie ökologische, soziale und ökonomische Aspekte in einem modernen Stadtviertel miteinander verbunden werden können. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der die Kosten für die Führung übernommen hat und diese Exkursion damit ermöglicht hat.

Im Anschluss an den Besuch in Vauban ging es weiter in die Freiburger Altstadt. In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler zentrale Sehenswürdigkeiten sowie markante Bauwerke und konnten dabei eigene Eindrücke sammeln und vertiefen.

Insgesamt stellte die Exkursion eine gelungene Verbindung von Unterrichtsinhalten und außerschulischem Lernen dar und bot zahlreiche Impulse für die weitere Beschäftigung mit Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung.

Die Bilder zeigen u.a. das erste Drehsolarhaus, die größtenteils aus Holz gefertigten Energie-Plus-Häuser, die Anfänge der Wagenburg sowie die alten, sanierten Kasernengebäude.